Dog Coaching - der Weg zum ehrlichen Feedback

Hunde, die Unbestechlichen

Zumindest dann, wenn es um soziale Kommunikation geht. Darin sind Hunde Profis. Anders als wir Menschen verständigen sie sich untereinander weniger über Laute, sondern in erster Linie über körpersprachliche und geruchliche Signale. Auch in der Kommunikation mit uns reagieren sie primär auf unsere nonverbalen Äußerungen.

Dies machen wir uns im Dog Coaching zunutze.

Während wir Menschen durch unseren Fokus auf die Verbalsprache die Körpersprache unseres Kommunikationspartners meist nicht bewusst wahrnehmen, tun Hunde das sehr wohl. Hierbei reagieren sie mit eigenen körpersprachlichen Äußerungen auf die unseren, unvoreingenommen und völlig spontan.

Dies ist das primäre Ziel. Der Dog Coach gibt dem Klienten ein unmittelbares und absolut ehrliches Feedback hinsichtlich seines Auftretens.

 

"Moment mal", hören wir bisweilen einen Einwand. "Brauche ich dafür einen Hund? Wie willl ein Hund mir, einem Menschen, ein brauchbares Feedback vermitteln?"

Der Einwand ist verständlich, fußt allerdings auf falschen Vorstellungen, die einmal mehr unsere Fokussierung auf verbale Inhalte verdeutlichen.

Der Clou beim Dog Coaching ist die Authentizität, weshalb das Feedback des Dog Coaches eine viel stärkere Wirkung entfaltet.

Nicht eindeutig genug? Dann stellen Sie sich einmal vor, der menschliche Coach, den Sie gebucht haben, um zu erfahren, wie Sie auf andere Menschen wirken, würde kein Wort sagen. Anstatt Ihnen die Hand zur Begrüßung zu reichen, würde er mit eingezogenem Kopf vor Ihnen zurückweichen.

Der Grund: Sie haben eine sehr dominante Körpersprache, die einschüchternd wirkt bzw. bei bestimmten Personen wirken kann.

Natürlich geschieht dergleichen nicht. Unsere Konventionen verbieten eine solch spontane und authentische Reaktion bei uns Menschen. Stattdessen würde der Coach Ihnen in vielen Worten vermitteln, wie es um Ihr Auftreten bestellt ist.

Welche Art Feedback ist wohl die eindrücklichere?

Gleichwohl ist es nicht ganz richtig, wenn wir hier schreiben, eine solch spontane Reaktion sei bei Menschen unvorstellbar. Kommen Sie selbst drauf?

Genau! Kleine Kinder verhalten sich unmittelbar authentisch, ihre Reaktion wird nicht durch Konventionen und die Fokussierung auf die Verbalsprache beeinträchtigt.

 

Hunde gleichen kleinen Kindern in dieser Hinsicht, indes geht ihre Authentizität noch weiter. Denn sie kommunizieren ausschließlich nonverbal auf der einflussreicheren Beziehungsebene.

Dass Mensch und Hund sich buchstäblich so gut verstehen, wie die Halter der über fünf Millionen Hunde allein in Deutschland gewiss bestätigen würden, basiert auf der ähnlichen Kommunikation. Als zwei hochentwickelte soziale Säugetierspezies sprechen beide in Bezug auf grundlegende nonverbale Kommunikationsmuster gewissermaßen die gleiche Sprache.

 

 

Unser Auftreten ist der entscheidende Faktor, wie bspw. die Mitarbeiter unsere Führungsfähigkeiten einschätzen. Nämlich indem sie in kürzester Zeit auf die nonverbalen Signale reagieren und sie verarbeiten. Ganz genau so, wie der Hund es tut.

"Warum also...?", liegt Ihnen hier vielleicht ein Einwand auf der Zunge.

Weil wir Menschen infolge der Verbalsprache und unserer kulturell gewachsenen, den sog. zivilisierten Umgangsformen verlernt haben, bewusst auf die körpersprachlichen Signale zu reagieren. Die Folge davon wiederum ist, dass besagte Führungskraft keine ehrliche Rückmeldung erhält, so dass er an sich arbeiten kann.

 

Ebendies tut Brhégo im Dog Coaching. Er reagiert unmittelbar auf das Auftreten des Klienten und gibt Aufschluss über

  • Gelassenheit
  • Souveränität
  • Selbstsicherheit
  • Offenheit

Zudem gibt Brhégo durch die im Zuge des Coachings auftretenden Handlungsabläufe Aufschluss über

  • Flexibilität
  • Fähigkeit, andere zu motivieren

Das Dog Coaching ist also ein Werkzeug, mit dem wir innerhalb des Kommunikationstrainings arbeiten.

Dank seiner angeborenen Spezialisierung auf die Decodierung nonverbaler Signale hilft unser Dog Coach Brhégo seinem menschlichen Kollegen dabei, die Körpersprache des Klienten richtig einzuschätzen.

 

Der Hund als Coach

Brhégo lässt sich problemlos vom Klienten führen

Das Procedere

Am Anfang steht natürlich das Kennenlernen. Der Klient nimmt freundlich Kontakt zu seinem "hundlichen" Coach auf, indem er ihn streichelt, ein paar Leckerlis füttert und vielleicht auch kurz mit ihm spielt.

 

Nach ca. einer halben Stunde, während derer wir Menschen uns unterhielten und Brhégo das primäre Interesse am Klienten verloren hat, geht es los.

Schritt 1 ist immer der gleiche. Der Klient nimmt Brhégo an die 2,10m lange Führleine und läuft mit ihm los. Jetzt zeigt sich sein Auftreten: Verkörpert er buchstäblich Gelassenheit und Selbstbewusstsein, wird Brhégo ca. 5-15m mitkommen, bevor ihm einfällt, nach seinem Besitzer Peter Seitz, der derweil alles aufzeichnet, zu schauen. Dann bleibt er stehen.​

Aber das reicht voll und ganz. Zeigt der Klient nämlich Unsicherheit, wird sich Brhégo keinen Meter von der Stelle rühren. Nun kommt es drauf an: Besitzt der Klient hinreichend Selbstreflexion, Flexibilität und Kreativität, Brhégo zu "überzeugen", einige Schritte mitzukommen?

Im Anschluss wird die Videoaufzeichnung besprochen und der Klient reflektiert über seine Emotionen und Eindrücke während des Coaching.

 

Die folgenden Schritte vertiefen mit weiteren Übungen, in denen der Klient Brhégos Vertrauen gewinnen muss, indem er - die prominente Eigenschaft jeder Führungskraft - Souveränität zeigt.

 

Das Ergebnis​

Es wird ein individueller Marschplan erarbeitet, der auf den Resultaten von Brhégos Feedback aufbaut.

 

 

 

Aktuelles

PSC spricht sich dezidiert für eine entschlossene Integration von Flüchtlingen aus, sowohl generell als auch arbeitsmarktspezifisch, um Konfliktpotenziale, die in einigen Bereichen schon erschreckend hoch sind, zu reduzieren.

In diesem Kontext bieten wir Workshops zu Integrationstraining und Konfliktmanagement an, die sich vorrangig an Mitarbeiter von Erstaufnahmeeinrichtungen, aber auch an "betroffene" Mitbürgerinnen und Mitbürger richten.

Näheres finden Sie hier.

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© Peter Seitz